GRANIT – VIELSEITIG UND HART


Die besondere Härte von Granit hat sich bereits in einer Redensart gefestigt. Diese Gesteinsgruppe ist aber nicht nur sehr widerstandsfähig – durch den Mineralanteil in diesem Gestein bietet Granit auch eine ungemein hohe Farb- und Strukturvielfalt. Granit wird insbesondere für Bereiche genutzt, die besonders stark beansprucht werden, wie z. B. Außenanlagen, Eingangs- und Durchgangsbereiche, Treppen und Bodenbeläge. Der Bereich, in dem Granit besonders oft eingesetzt wird, ist das Treppenhaus bzw. als Treppenbelag. Als Treppenstufen bietet dieses Material nur Vorteile: Es ist widerstandsfähig , robust, und hält bei richtiger Pflege ein Leben lang.


einige gängige Granitsorten:


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Marmor - seit der Antike gefragt


Wer das Wort „Marmor“ hört, denkt sofort an Italien, die Antike und monumentale griechische Säulen. Viele weltbekannte Gebäude und Kunstwerke bestehen aus Marmor. Das mag erklären, warum Marmor noch immer einer der gefragtesten Werkstoffe ist, und dies seit Jahrhunderten. Tatsächlich ist Carrara in Italien das berühmteste Abbaugebiet für Marmor, obgleich vergleichbare Steine auch in anderen Ländern Europas, in Asien und in Amerika zu finden sind. Was sich jedoch von Zeit zu Zeit ändert, sind die Trendfarben. Eine Auswahl verfügbarer Marmorgesteine finden sie hier:



Agglo Marmor


Agglo Marmor ist ein Kunststein und besteht aus Marmor- und Kalksteinkörnung (ca. 95%) und Polymeren (Kunstharzen). Agglo Marmor sieht dem echten Marmor zum Verwechseln ähnlich, hat aber einige Vorteile. Die Farben und Strukturen sind bei jedem Produktionslauf gleich und auch individuelle Wünschen können bei der Herstellung berücksichtigt werden.  Einsatzbereiche von Agglo Marmor sind z. B. Fensterbänke, Treppen, Wand- und Bodenbeläge.



Quarzit


quarzit cote d azur
quarzit cote d azur

Das mittel- bis feinkörnige metamorphe Gestein mit einem Quarzgehalt von mindestens 98 % nennt man → Quarzit. Das Gestein ist extrem unempfindlich gegen jegliche Art von Umwelteinflüssen. In den meisten Fällen hat Natur-Quarzit eine weiße bis weißgraue Farbe, ist er gelblich oder gar rötlich, bedeutet das, dass Eisenmineralien beigemengt wurden. Am Häufigsten findet man neben der Naturfarbe, gelbes Gestein, was durch Limonit entsteht. Durch Verunreinigungen mit Pyrit und Magnetit bildet sich oft ein gräulicher bis bräunlicher Naturstein. Ist der Quarzit eher bläulich, sind die Mineralien Kyanit und Dumortierit verantwortlich.

 

Entstehung und Vorkommen

 

Durch eine Drucklösung an den Korngrenzen versintern (Sinter = durch mineralische Ablagerung entstandenes Gestein) die rekristallisierten, miteinander verbundenen Quarzkörnchen. Daraus entstehen mitunter, abhängig vom Metamorphosegrad, spröde, harte Gesteinsbrocken. Diese sind extrem witterungsunempfindlich. Bei schwach methamorphem Quarzit ist die Frost- oder Abriebsicherheit nicht mehr oder nur noch geringfügig gegeben. Die Metamorphose aus Sandstein, Hornstein, Kieselschiefer oder Radiolarite ist die Ausgangsform des Quarzits. Temperatur, Druck und mechanische Belastung deformieren die einzelnen Quarzkörnchen durch eine Drucklösung. So bildet sich das Kristallgitter neu und die Rekristallisation wächst über die ursprünglichen Korngrenzen hinaus. Die so vernetzte, dichte Struktur schafft eine lagige Form, die gespalten werden kann. Je nach Metamorphose sind die vorhandenen Porenräume verschwunden, Tonbestandteile werden in Glimmerminerale (Silber = Muskovit, grün = Phengit) und organische Bestandteile in Grafit umgewandelt sowie anorganische Substanzen abgebaut. In echten Quarziten sind diese Substanzen nicht mehr vorhanden. Laut Forschungsunterlagen beginnt die Quarzierung bei über 200° C in mindestens 600 Meter Tiefe. Die Spaltbarkeit ist neben der Farbe eines der wichtigsten Erkennungsmerkmale von Quarzit. Schwedischer Blockquarzit und brasilianischer blauer Azul do Macaubas lassen sich nur schwer spalten. Quarzit aus den Alpen, Bulgarien (Balkangebirge), Spanien (Córdoba, Segovia) oder in Skandinavien lässt sich besser spalten, da er mit Glimmerschichten versehen ist, welche die Spaltrichtung angeben. Ferner findet man optimales Gestein in der Kaniapiskau-Supergroup des Labradorbeckens am Nordostrand des Superior-Kratons in Nordamerika oder im Jebel-Uweinat im Ost-Sahara-Kraton in Ägypten, wie auch im São-Francisco-Kraton in Brasilien.